Region Arnheim – Nimwegen ehrgeizig bei Food-Innovationen auf der EWRC 2020

Die Europäische Woche der Städte und Regionen (EWRC 2020), ein großes alljährliches Event zur Regionalpolitik in Brüssel, findet im Oktober dieses Jahres vollständig online statt. Was dem Ehrgeiz der Region Arnheim – Nimwegen keinen Abbruch tut. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der „Farm-to-Fork-Strategie“, berichtet Geert Ritsema aus dem Brüsseler Büro- Zu diesem Zweck wurden unter anderem ein Video produziert und ein großes Programm zusammengestellt.

Geert Ritsema

Geert Ritsema ist einer der Vertreter der Region Arnheim – Nimwegen in Brüssel

„Im vergangenen Jahre haben wir erstmals auch Unternehmen an der EWRC beteiligt, was sehr gut ankam. Vertreter von Politik/Verwaltung und Unternehmen sind sich darüber im Klaren, dass es wichtig ist, als Region Flagge zu zeigen“, sagt Ritsema.

„Networking ist schwieriger geworden und es geht auch alles etwas weniger ausgelassen zu als in früheren Jahren, aber wir möchten trotzdem online einen starken Eindruck hinterlassen.”

Manchmal sage ich mit einem Augenzwinkern, dass Brüssel seine Agenda bei uns abschreibt. Im ‚Green Deal‘ und der ‚Farm-to-Fork-Strategie” tauchen viele Dinge auf, mit denen wir uns schon beschäftigen.

Starkes Angebot auf der EWRC 2020

Wir haben uns zusammen mit Think East Netherlands präsentiert, einer Kooperations-Initiative, an der unter anderem die Provinzen Gelderland und Overijssel, die Wirtschaftsförderung Oost NL und zahlreiche Handelsorganisationen und Wissenseinrichtungen beteiligt sind. Diese breit definierte Region setzt in diesem Jahr auf Ernährung und Landwirtschaft. „Auch als Online-Format ist es eine große Veranstaltung mit enorm vielen Workshops. Man braucht also etwas, mit dem man auffällt. Wir finden, dass wir mit dieser Region ein außerordentlich starkes Angebot auf dem Gebiet der innovativen Landwirtschaft und Ernährung haben.“

Wir finden, dass wir mit dieser Region ein außerordentlich starkes Angebot auf dem Gebiet der innovativen Landwirtschaft und Ernährung haben.

Auf der EWRC 2020 organisiert die Region drei Online-Workshops über Ernährung und Landwirtschaft. „Im ersten geht es darum, den Kreislaufgedanken in Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung zu implementieren, im zweiten um Digitalisierung in der Landwirtschaft und im dritten über die Protein-Revolution hin zu pflanzlichem Eiweiß. Außerdem bringen wir noch einem ganz anderen Thema Aufmerksamkeit entgegen: E-Mobility – darin sind wir als Region ebenfalls ausgesprochen stark.“

Ernährungs-Innovationen im Bild

Um die Leistungsfähigkeit der Region im Bereich Ernährung und Landwirtschaft herauszustellen, wurde ein kurzer Film gemacht (oberhalb dieses Artikels anzusehen), der unter anderem Mitglieder der Europäischen Kommission verteilt wurde. „Das Video behandelt Ernährungsinnovationen in unserer Region. Unter mehr ‚FoodforCare‘, ein sehr schönes und relevantes Projekt der Uniklinik Radboudumc. Gutes und leckeres Essen ist für Patienten angenehmer und es fördert auch die Gesundung. Darüber hinaus wird besonders gut sichtbar, wie Innovation sehr schnell und klar Wirkung zeigen kann. Im Video geht es auch um ‚NEXTgarden‘, das Gartenbau-Entwicklungsgebiet in der Gemeinde Lingewaard. Dort befasst man sich mit verschiedenen Innovationen, die sehr gut zum Green Deal und zur Farm-to-Fork-Strategie der Europäischen Kommission passen, unter anderem auf dem Gebiet der Energieneutralität, mit treibenden Sonnenpaneelen, aber auch mit Innovationen rund um die Eiweiß-Wende. Dies könnte man sehr gut auf europäisches Niveau skalieren.“

Ritsema ist der Meinung, dass die Region auf diesem Gebiet Vorreiter ist. „Manchmal sage ich mit einem Augenzwinkern, dass Brüssel seine Agenda bei uns abschreibt. Im ‚Green Deal‘ und der ‚Farm-to-Fork-Strategie‘ tauchen viele Dinge auf, mit denen wir uns schon beschäftigen. Für Unternehmer und andere Organisationen in unserer Region bieten sich auf diesem Gebiet interessante Chancen. Es ist direkt – oder über den niederländischen Staat – Geld für Innovationsprojekte vorhanden. Dafür müssen sie Kooperationen auf europäischer Ebene angehen. Das muss nicht notwendigerweise aus einer führenden Rolle heraus geschehen, es gibt viele Konsortien aus dem Ausland, die Partner für bestimmte Projekte suchen. Wir können dabei ein Stück weit helfen.“

Möchten Sie mehr erfahren über das Brüsseler Büro und seine Aktivitäten? Nehmen Sie Kontakt mit Geert oder Arnout auf!

Mehr über Europa

Diesen Artikel teilen

FacebookTwitterEmailLinkedInWhatsApp
FacebookTwitterEmailLinkedInWhatsApp